Onpage SEO

Onpage SEO

Alle Maßnahmen der Suchmaschinenoptimierung verfolgen in erster Linie ein Ziel: Die Unternehmens-Webseite soll von Internetusern mit einem speziellen Bedürfnis schnell gefunden und auch angeklickt werden. User, die ein bestimmtes Produkt oder eine bestimmte Dienstleistung suchen, geben ihre Suchbegriffe in die Suchmaske ein und erwarten, auf Webseiten verwiesen zu werden, die für sie relevante Informationen liefern. Wer nach „Teppichgeschäft Heidelberg“ sucht, möchte sich keine Internetseiten von Metzgereien oder Blumengeschäften anschauen. Suchmaschinen müssen daher zunächst den Inhalt einer Webseite erfassen. Dies geschieht mittels so genannter Crawler, virtueller Nutzer, die sich mittels Hyperlinks von Website zu Website bewegen.

Die inhaltliche Optimierung der Webseite

Onpage SEO hat nun das Ziel, die Crawlability einer Webseite zu verbessern – das bedeutet, die Seite so zu gestalten, dass Crawler sie leicht erfassen können – und Suchmaschinen sowie Usern anzuzeigen, dass auf der Seite interessante und relevante Infos warten, die genau zu der Suchanfrage des Nutzers passen. Als erster Schritt werden dazu die Inhalte der Internetseite angepasst:

  • Keywords werden in die Texte eingebaut, häufige Suchwörter, über welche die Seite gefunden werden soll.
  • Die Website erhält einen aussagekräftigen Seitentitel und eine interessante Kurzbeschreibung, die Meta-Description. Diese Texte sehen die User zuerst in der Ergebnisliste der Suchmaschine, je interessanter diese wirken, umso eher rufen sie die Webseite auf.
  • Die Inhalte sind einzigartig, nicht irgendwo abgeschrieben oder von anderen Webseiten übernommen. Das ist nicht nur ein Mehrwert für den Nutzer, auch Suchmaschinen bewerten den so genannten Unique Content besser.

Onpage SEO führt auch zu mehr Nutzerfreundlichkeit

Im zweiten Schritt wird dafür gesorgt, dass sich Crawler möglichst problemlos über die Webseite bewegen können. Zugleich sollte die Usability der Webseite verbessert werden – nutzerfreundliche Webseiten, die übersichtlich und gut strukturiert sind, stellen Besucher eher zufrieden. Finden User schnell, was sie auf der Seite suchen, kommen sie gerne wieder; so bindet das Unternehmen Kunden. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, eine Webseite genauso crawler- wie nutzerfreundlich zu gestalten:

  • Die Menüstruktur ist übersichtlich und logisch.
  • Es werden sprechende URLs verwendet.
  • Über interne Links gelangen User sowie Crawler auf Unterseiten.
  • Texte sind einheitlich strukturiert: Sie sind in Absätze gegliedert, haben jeweils eine Haupt- und mehrere Unterüberschriften.
  • Formatierungen erhöhen die Lesbarkeit: Aufzählungen und Tabellen sowie Fettschrift oder Kursivschrift strukturieren einen Text weiter.
  • Es werden nur oder hauptsächlich Formate verwendet, die für Crawler auch lesbar sind: Flash-Dateien können die Suchmaschinen-Bots zum Beispiel nicht interpretieren, Flash sollte daher nur sehr gezielt eingesetzt werden. Bilder brauchen einen alternativen Text, damit der Bildinhalt für die virtuellen Besucher deutlich wird.
  • Lange Ladezeiten sind zu vermeiden. Vor allem viele Stylesheets, viel Javascript und große Bilddateien führen dazu, dass sich Webseiten zu langsam aufbauen. Für mehr Nutzerfreundlichkeit sollten aktive Inhalte daher sparsam eingesetzt werden, Bilder lassen sich auch speziell für das Web komprimiert speichern.
  • Der Quellcode sollte ebenfalls sauber strukturiert sein.